weil man stärker liebt, was man seltener sieht.

mahn in argentina.

Auf Reisen… 2009/02/15

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 11:11 pm

Seit ungefaehr einer Woche bin ich nun beim Zwischentreffen in Cochabamba, Bolivien. Es ist wirklich klasse,die anderen Freiwilligen wieder zu sehen und auch ein wenig reflektieren zu koennen, was in den letzten Monaten so alles passiert ist. Besonders der Austausch mit den anderen ist wirklich gut. Mir wird wieder einmal klar,dass bei uns im Projekt schon sehr viel Gewaltpotential vorhanden ist, besonders weil einige andere Projekte eher ruhig verlaufen. Aber dennoch wuerde ich es um nichts in der Welt tauschen oder aufgeben in Jujuy zu sein!

Heute Abend findet noch ein Aptapi statt, bei dem jede WG etwas traditionelles zu Essen beisteuert, wir machen, natuerlich, Empanadas. :)

 

Gemischte Gefuehle 2009/01/31

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 10:27 pm

irgendwie sind einfache Dinge manchmal einfach unertraeglich schwierig. „Ich komme nicht mit“trifft es vielleicht ganz gut.  Gestern war alles ncoh so klar und heute schon wieder total verwirrt. Uah..dabei haette es nie Substanz, noch koennte es ernsthaft werden.  aber es verwirrt mich um so mehr.  Vielleicht bringen die naechsten Wochen ein wenig mehr Klarheit.Bolivien, Peru…und danach erstmal gucken.

Keine 30Wochen mehr,dann ist das Jahr vorbei. Heute kam bereits die erste Mail von einer wahrscheinlich-bald-Freiwilligen, die mich nach Jujuy fragte. Und Zwischentreffen=Halbzeit. Ja,ich freue mich auf zu Hause, auf Familie und Freunde, aber ich freue mich auch hier zu sein und meine Freunde und Liebgewonnen hier zu lassen…en eher seltsames Gefuehl. Aber, wenn es am Schoensten ist, soll man ja bekanntlich aufhoeren. Noch ist es ja nicht soweit.

 

Bald… 2009/01/29

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 9:22 pm
Sei nicht verzweifelt,
wenn es ums Abschiedsnehmen geht.
Ein Lebewohl ist notwendig,
ehe man sich wiedersehen kann.
Und ein Wiedersehen,
sei es nach Augenblicken,
sei es nach Lebenszeiten,
ist denen gewiß, die Freunde sind.
Richard Bach
 

Und ich wander… 2009/01/28

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 6:39 pm

Ich sitze zwischen Dar.lo.Cab und Clamor im Internetcafe und habe gerade zu Hause meinen Erfahrungsbericht weitergeschrieben. Wobei mir wieder einmal die grosse Ungerechtigkeit dieser Welt auffaellt. Als ich heute im Dar.lo.Cab meine Projektchefin fragte,ob ein Kind, welches meiner Mitfreiwilligen erzaehlte,dass sie vom Vater vergewaltigt wurde, denn auch einen guten PSychologen haette, schaute die mich ganz verdutzt an und meinte, dass sie davon noch gar nichts gewusst habe und ob ich mir sicher sei. Nach dem,was Teresa mir erzaehlte, ja. Aber warum weiss Nona das dann nciht? Kurzum kann ich mir die Frage nach dem Psychologen also mit „Nein“ beantworten und mir nun auch erklaeren, warum Juliana so schwierig ist. Warum tut ihre Mutter nichts? Aehnlich die Mutter von Nohelia, welche 7 Jahre alt ist und immer noch nicht spricht. Der Clamor bietet ihr jetzt an, sie kostenlos zu behandeln und sie kommt einfach nicht zu den Terminen.. Will sie ihrem Kind wissentlich eine Zukunft in einer Welt der Sprache zumuten, in der es ausgeschlossen wird? In solchen Moment packt mich die Wut!

Ansonsten haelt die Hitzewelle an und das einzig Gute ist, dass die Waesche schneller trocknet. In Bolivien kuehlt es zumindest Nachts ab und auch sonst freue ich mich sehr auf die Zeit dort.

Aber ja, es geht mir gut! :)

 

danavermisstmahn. 2009/01/27

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 5:44 pm

aber die beste waffe bleibt ein gutes leben zu leben.

mahn&dana

 

im herzen gibt es keine kilometer 2009/01/27

Einsortiert unter: Uncategorized — marenita @ 4:50 pm

Um nicht nur durch meine Erfahrungsberichte jeden MOnat zu informieren, werde ich nun auch hier ein wenig schreiben.Je nachdem, wieviel Zeit mir neben der Arbeit und Erlebnissen bleibt.

Danke an einen der liebsten Menschen der Welt, dass sie mir die Seite eingerichtet hat. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit dir, sei es hier oder dort.

Derzeit ist es hier unertraeglich heiss und ich wuensche mir wirklich Schnee. Aber wie heisst es: Auf der anderen Seite des Ufers scheint es immer gruener. Und ich mag mich wirklich nicht beschweren.

Aus dem wundervollen Nordwesten Jujuys die liebsten Gruesse!

 

 
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